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Partnerschaftskomitee Millstatt am See

Herbert Durst

Schloßstraße 18
73240 Wendlingen am Neckar

Telefon (07024) 2771

Mobiltelefon (0151) 70073240

Telefax (07024) 7893

E-Mail E-Mail:
www.millstatt.de

Schön, dass Sie den Weg durch das "WWW" auf unsere Internetseiten gefunden haben.

Hier erhalten Sie alle Informationen rund die Städtepartnerschaft von Wendlingen am Neckar mit der Marktgemeinde Millstatt am See in Kärnten, Österreich. Klicken Sie sich durch die einzelnen Rubriken und erfahren Sie alles Wissenswerte.

 

Vielleicht lernen wir Sie ja auch einmal persönlich kennen – bei einer unserer Veranstaltungen oder einer Reise in das malerische Millstatt am See… Wir vom Partnerschaftskomitee aber auch die Millstätter freuen sich schon heute auf Sie.


Ihr

Herbert Durst
Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Millstatt am See


Veranstaltungen


24.01.​2020 bis
18.06.​2020
Millstatt-Reise im Juni 2020
Zwischen der Stadt Wendlingen am Neckar und Millstatt am See besteht seit fast 30 Jahren eine ... [mehr]
 

Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Millstatt-Reise im Juni 2020

(24.01.2020)
Zwischen der Stadt Wendlingen am Neckar und Millstatt am See besteht seit fast 30 Jahren eine aktive Partnerschaft. Vom 19. bis 22. Juni haben Interessenten die Gelegenheit, Millstatt im Kärntner Oberland am Millstätter See zu besuchen. Mit eingebunden ist ein umfangreiches Programm.
Die Unterbringung erfolgt im schön gelegenen Hotel Alexanderhof. Noch am Ankunftstag wird bei einem Spaziergang über das kulturell interessante und landschaftlich schön gelegene Örtchen Millstatt infomiert.
Am zweiten Tag geht es nach einer Schifffahrt auf dem Millstätter See in die Nockberge durch den "Nationalpark Nockalmstraße." Mit einem Sonderbus geht es dann abends bergwärts auf die Lammersdorfer Alm, wo vor dem zünftigen Hüttenabend in der Lammersdorfer Hütte noch die Möglichkeit besteht zu einem schönen Spaziergang.
Am folgenden Tag ist ein Tagesausflug mit Gerti Baumberger in die Dolomiten nach Cortina D´Ampezzo geplant.
Vor der Rückreise am vierten Tag ist noch ein Besuch in Spittal vorgesehen.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Herbert Durst, Tel. 2771.  

Foto zur Meldung: Millstatt-Reise im Juni 2020
Foto: Millstatt-Reise im Juni 2020

Silvesterreise nach Millstatt am See

(10.01.2020)

Partnerschaftskomitee Millstatt am See

Jahreswechsel in Millstatt mit Dreiländerausflug

Über den Jahreswechsel fuhr traditionsgemäß ein Bus in die Wendlinger Partnerstadt Millstatt am See, wie immer gut organisiert und geleitet vom Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Herbert Durst. Die 45 Teilnehmer verbrachten dabei wieder fünf erlebnisreiche und unterhaltsame Tage in Kärnten, Italien und Slowenien.  

Nach einer kurzweiligen Fahrt durch die sonnige und winterliche Alpenlandschaft wurde Millstatt am Nachmittag erreicht und im Hotel Posthof Quartier bezogen.

Am Silvestermorgen ging es mit dem Bus entlang der Nockberge, vorbei am Feldsee, Afritzersee und Ossiachersee nach Villach, wo in der Innenstadt ganztägig mit vielen Aktionen Silvester gefeiert wurde. Nach dem Bummel durch die Innenstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten und den kleinen verträumten Gässchen, bestand auch noch Gelegenheit zur Einkehr zum Mittagessen, bevor es wieder zurück nach Millstatt ging.

Vor dem festlichen Silvester-Abend im Hotel, traf sich die Gruppe noch im Hotelfoyer zu einem Umtrunk, bei dem die Gruppe von Bürgermeister Johann Schuster und Vizebürgermeister Michael Pritschler herzlich begrüßt wurden. Mit einem sechsgängigen Silvestermenü und guter Unterhaltung mit Tanz und Musik vergingen die letzten Stunden des Jahres schnell. Nach einer feurigen Mitternachtssuppe wurde weiter gefeiert und es war teils weit nach Mitternacht als die Zimmer aufgesucht wurden.

Am Neujahrsmorgen nach dem (Kater)-Frühstück wurde von der Hotelfamilie zum Saukopfessen eingeladen, was an Neujahr in Kärnten eine jahrhundertalte Tradition ist. Der originell geschmückte Schweinekopf wurde von der Hotelchefin zerlegt, die dabei auch die Bedeutung des Brauches erklärte, beispielsweise soll man ein Stück vom Ohr essen um besser zu hören.

Das schöne Wetter nutzten viele am Nachmittag zu einem Spaziergang am Millstätter See entlang.

Am Abend ging es bergwärts in die bekannte Buschenschenke Höfler, zu einer zünftigen Kärntner Jause mit musikalischer Unterhaltung durch den Wirt. Gut gelaunt ging es später wieder talwärts und mit einem Schlummertrunk an der Hotelbar klang der Tag gemütlich aus.

Am zweiten Tag des neuen Jahres stand ein Dreiländer-Tagesausflug auf dem Programm. Mit dabei war die Millstätter Fremdenführerin Gerti Baumberger. Die Fahrt führte entlang an der Drau nach Villach, weiter vorbei an den Karawanken nach Tarvisio, wo der bekannte italienische Markt besucht wurde. Nach einem Bummel durch den Markt oder einer Cappuccino- Pause ging es weiter durch die grandiose italienische und slowenische Bergwelt der Julischen Alpen nach Planica, dem Tal der sieben Schanzen. Der Ort ist Austragungsort der nächsten Weltmeisterschaft und beheimatet die weltweit zweigrößte Skiflugschanze. Interessant war demnach auch das Zusehen der dortigen Skispringer, sogar schon Kinder sprangen auf der kleineren Schanze sehr weit.

An der Save entlang ging die Fahrt weiter. Zum Mittagessen wurde in Radovljica eingekehrt, wo ein heimisches kulinarisches Festmenü serviert wurde. Nach dem Essen gab es noch musikalische Unterhaltung, bei der die slowenische Oberkreiner Musik dominierte. Nach einer Führung durch den interessanten Stadtkern von Radovljica, ging es weiter nach Bled und entlang des Bleder See zurück nach Millstatt. Mit einem reichhaltigen Abendessen in Buffetform klang der erlebnisreiche Tag in gemütlicher Runde aus.

Am Folgetag hieß es dann Abschied nehmen von Millstatt. Nach einem Aufenthalt in Spittal, wurde am Abend wieder Wendlingen am Neckar erreicht. Die Teilnehmer waren sichtlich begeistert von den schönen und interessanten Tagen in der Partnerstadt.

Foto zur Meldung: Silvesterreise nach Millstatt am See
Foto: Silvesterreise nach Millstatt am See

QUINTESSENZ des Jugendchors St. Kolumban auf Konzertreise in Millstatt

(18.10.2019)

Mehr als nur eine Konzertreise

Bis zum vergangenen Donnerstag war Millstatt am See für die meisten Sängerinnen und Sänger der QUINTESSENZ  des Jugendchors St. Kolumban lediglich der Name einer Partnerstadt, die sie von den Tafeln an den Ortseingängen unserer Stadt Wendlingen am Neckar kannten. Und so startete die diesjährige Chorreise wie gewöhnlich in aller Früh und mit dem Bus.

Nur 10 Stunden später sollte allen dann schnell klar werden, dass diese Reise nicht nur eine gewöhnliche Konzertreise sein würde.

Bereits die liebevolle und bis ins letzte Detail durchdachte Reiseplanung durch das Partnerschaftskomitee und allen voran Herbert Durst hat allen Reiseteilnehmern viel Vorfreude auf diese Reise gemacht, aber das sollte erst der Anfang sein.

Nach einem herzlichen Empfang durch Johann Schuster, den Bürgermeister der Marktgemeinde des südlichsten österreichischen Bundeslandes stand ein Spaziergang auf dem Programm, der am Ende aber weit mehr war, nämlich ein aufschlussreicher und kurzweiliger Stadtrundgang, geführt von Engelbert Auer, der den Chor auch auf der weiteren Reise stets begleiten sollte und allen als das Gesicht dieser Städtepartnerschaft in Erinnerung bleiben dürfte.

Den Freitag durfte der Chor dann bei sonnigem Wetter mit einer Schifffahrt auf dem Millstätter See beginnen, bevor eine eindrucksvolle Fahrt durch den Nationalpark Nockalmstraße auf dem Programm stand, wo ein zünftiges und reichhaltiges Mittagessen auf der Zechneralm nicht fehlen durfte.

Am Freitagabend war es dann so weit: die Sängerinnen und Sänger durften unter der Leitung von Christa Strambach in der Millstätter Stiftskirche ihr Konzert zum Besten geben, welches einen weiten Bogen über die musikalische Breite der QUINTESSENZ spannte und von den Zuhörern im Nachgang als besonders eindrucksvoll beschrieben wurde. Josef Pleikner, Obmann der Millstätter Musikwochen, richtete hier anerkennende und dankende Worte an die Chorgemeinschaft und an Dekan Paul Magino, der die Chorreise begleitete.

Nach einem erneut hervorragenden Abendessen im Hotel Posthof wurde noch bis spät in die Nacht getanzt und gefeiert.

Am Samstag verbrachte die Reisegruppe den Tag mit einer eindrucksvollen Kärntenrundfahrt mit Stationen am Wörthersee, auf dem Pyramidenkogel (dem höchsten Holzaussichtsturm der Welt) und schlussendlich einem Stopp am Klagenfurter Wörthersee Stadion, wo sich alle beeindruckt vom vorübergehenden Kunstprojekt "For Forest" zeigten, bei dem im Stadion 299 Bäume installiert wurden.

Für den Samstagabend hieß es dann: Trachten an! In der Lammersdorfer Hütte verbrachte der Chor einen Hüttenabend, der nicht zuletzt dank zweier Millstätter Musiker schnell zur Hüttengaudi wurde!

Wie so oft, ging auch diese Reise vermeintlich viel zu schnell vorüber. Was aber bei allen bleiben wird, ist die Erkenntnis, dass es sich bei dieser Reise um mehr als nur eine Konzertreise in eine Partnerstadt gehandelt hat. Es war viel mehr eine Reise zu Freunden.

Foto zur Meldung: QUINTESSENZ des Jugendchors St. Kolumban auf Konzertreise in Millstatt
Foto: Quintessenz auf Konzertreise in Millstatt - Okt. 2019

Änderungen beim Partnerschaftskomitee Millstatt

(12.07.2019)

Das Partnerschaftskomitee Millstatt am See traf sich kürzlich im Freilichtmuseum Beuren zu einer Komitee-Sitzung. Zunächst stand eine Führung „Schwäbische Haus- und Bewohnergeschichten“ durch die historischen Gebäude auf dem Programm. Die fachkundigen und kurzweiligen Erläuterungen von Herrn Krieg fanden großes Interesse. So mancher Einrichtungsgegenstand in Haus, Küche und Hof brachte spannende Erinnerungen, etwa an die Kindheit, an die Großeltern und an vergangene Zeiten zurück. Interessante Aufnahmetechniken und viele schöne Ansichten aus Kirchheim unter Teck und Umgebung gab es im Fotoatelier zu entdecken.

Nach der geführten Besichtigung wurde in der Balkenstube der Museumsgaststätte eine Komitee-Sitzung abgehalten. Neben Terminangelegenheiten und organisatorischen Fragen standen vor allem personelle Veränderungen auf dem Programm. Einige Mitglieder sind aus gesundheitlichen Gründen, aus Altersgründen oder wegen Wegzugs aus dem Komitee ausgeschieden. Glücklicherweise konnten wieder neue Mitglieder zur Mitarbeit im Komitee gewonnen werden. Ute Medvesek-Beck wurde einstimmig zur Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Das Partnerschaftskomitee Millstatt am See setzt sich daher aktuell wie folgt zusammen:

 

Herbert Durst (Vorsitzender), Ute Medvesek-Beck (Stellvertretende Vorsitzende), Edith Fuchs (Kassenverwalterin), Dirk Aurenz, Petra Bauer, Siegfried Bauer, Doris Maier, Bernhard Laderer, Helmut Lamparter, Susanne Reusch, Gerhard Schreiber.

 

Die harmonisch verlaufende Sitzung im Freilichtmuseum Beuren fand bei einem Abendessen und gemütlichen Beisammensein mit den Partnerinnen und Partnern einen schönen Abschluss.

Foto zur Meldung: Änderungen beim Partnerschaftskomitee Millstatt
Foto: Änderungen beim Partnerschaftskomitee Millstatt

Erfolgreiches Konzert des Kammerorchesters in Millstatt

(14.06.2019)

Das Kammerorchester der Musikschule Köngen/Wendlingen am Neckar besuchte kürzlich Millstatt am See in Kärnten, die Partnergemeinde der Stadt Wendlingen am Neckar. In der Stiftskirche finden im Rahmen der Musikwochen Millstatt jährlich von Mai bis September Konzerte mit bekannten Künstlerinnen, Künstlern und Orchestern statt. Der Obmann der Musikwochen Josef Pleikner hatte im Vorjahr bei einem Besuch in Wendlingen am Neckar das Kammerorchester der Musikschule zur Teilnahme an den Musikwochen eingeladen. Gerne wurde die Einladung mit dem Jahresausflug verbunden und wurde geplant und organisiert vom Vorsitzenden des Millstatt-Komitees Herbert Durst und von Bernhard Laderer.

 

Nach einer kurzweiligen Anreise trafen die 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Millstatt ein und bezogen im Hotel Alexanderhof Quartier. Ein gemeinsamer Spaziergang talwärts führte die Reisegruppe in die Loggia des Königshauses, hier wurden sie vom Millstätter Bürgermeister Johann Schuster und dem Obmann der Musikwochen Josef Pleikner bei einem Sektempfang herzlich begrüßt. Danach führte Engelbert Auer durch die Marktgemeinde Millstatt und informierte über geschichtlich Interessantes, aktuelle Vorgänge und das vielfältige kulturelle Leben.

Am nächsten Tag konnten bei einer Schiffsrundfahrt der Millstätter See und die umliegende herrliche Landschaft genossen werden. Nachmittags standen der Aufbau und Proben auf dem Programm, bevor am Abend die Stiftskirche den feierlichen Rahmen für das Konzert bot.

 

„Mit Menschen- und mit Engelszungen“ wurde das Solisten- und Orchesterkonzert mit Vokal- und Instrumentalsolisten des Kammerorchesters der Musikschule Köngen/ Wendlingen am Neckar unter der Leitung von Jörg Dobmeier überschrieben. Im Kammerorchester musizieren Musikschüler, Orchesterliebhaber, semiprofessionelle und professionelle Kräfte gemeinsam. Es verbindet auch Menschen jeden Alters. Das Programm in der Stiftskirche Millstatt reichte von der modernen Komposition „Spring“ des Köngeners Felix Glang, über Monteverdi und Mozart bis hin zur Millstätter Erstaufführung der „Street-Suite“ für Streichorchester und zwei Stücken für Querflöten-Quintett aus der Feder des jungen amerikanischen Komponisten Daniel Sundy. Daniel Sundy wirkte selbst auch als Kontrabass-Solist in einer eigenen Bearbeitung des Mozartschen Flötenquartetts mit und begeisterte das Publikum mit gleichermaßen virtuosem und klangschönem Spiel. Die Solisten Kathrin Haberkern (Querflöte), Sonnhild Beyer und Elisa Freier (Gesang und Querflöte), Annette Haberkern, Beate Däschler (Querflöte) und das Kammerorchester verzauberten unter der Leitung von Jörg Dobmeier das Publikum und ernteten für ihre Darbietungen zusammen mit dem Kammerorchester wahre Beifallsstürme, erst nach einer Zugabe konnte das Konzert in der Stiftskirche beendet werden.

 

Das anschließende Abendessen und gemütliche Beisammensein im Kongresshaus wurde von der Gemeinde Millstatt mit Getränken bewirtet Es bestand Gelegenheit, mit Millstätter Organisatoren und Konzertbesuchern ins Gespräch zu kommen.

Bei einer Kärnten-Rundfahrt am nächsten Tag mit der Fremdenführerin Gerti Baumberger ging es entlang der Drau, vorbei an Villach zum Pyramidenkogel, dem weltweit höchsten Holzaussichtsturm und Kärntens schönstem Aussichtspunkt. Eine besondere Attraktion ist hier die rasante Rutschbahn. Dank des tollen Wetters konnte die grandiose Aussicht über den Wörthersee, von Velden bis Klagenfurt, weit über das Kärntner Land genossen werden. Maria Wörth konnte wegen einer Veranstaltung nicht angefahren werden, so ging es direkt nach Velden. Nach dem Mittagessen unweit des bekannten Schlosses am Wörthersee ging die Fahrt über Feldkirchen nach Klagenfurt zu einer interessanten Stadtrundfahrt. Weiter nach Ossiach entlang des Nordufers des Wörthersees nach Pörtschach, von dort an den Ossiacher See. In Ossiach konnte das Stift mit der bekannten Stiftskirche besichtigt werden. Vorbei am Afritzer See und Feldsee ging es zurück nach Millstatt, nach einem interessanten Tagesausflug geführt und moderiert von Gerti Baumberger. In geselliger und heiterer Runde fand der Tag im Hotel einen Ausklang.

Am vierten Tag hieß es Abschied nehmen von Millstatt. Die Rückfahrt war wegen einer vereisten Lawine nicht wie geplant über die Nockalmstraße möglich. So war Zeit um einen Abstecher über das Millstätter Sonnenplateau zu machen. Entlang am Millstätter See ging die Fahrt nach Döbriach, bergwärts auf das Plateau das bis zu 300 Meter über dem See liegt, durch einige der 16 idyllisch gelegenen Teilorte von Millstatt, talwärts nach Seeboden, weiter auf die Autobahn. Nach einer Einkehr zum Abendessen wurde am Abend Wendlingen am Neckar erreicht, mit sichtlich begeisterten Teilnehmern über erlebnisreiche Tage in Kärnten und einem überaus erfolgreichen Konzert des Kammerorchester Köngen/Wendlingen am Neckar in der Stiftskirche in Millstatt am See.

Foto zur Meldung: Erfolgreiches Konzert des Kammerorchesters in Millstatt
Foto: Erfolgreiches Konzert des Kammerorchesters in Millstatt

Jahreswechsel in Millstatt verbracht

(11.01.2019)

Über den Jahreswechsel fuhr traditionell wieder ein Bus in die Wendlinger Partnerstadt Millstatt am See, auch in diesem Jahr wieder organisiert und geleitet von dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Herbert Durst. Die 36 Teilnehmer verbrachten fünf erlebnisreiche und unterhaltsame Tage in Kärnten.

 

Nach einer kurzweiligen Fahrt durch eine winterliche Landschaft wurde Millstatt am Nachmittag erreicht. Im Hotel Posthof wurde Quartier bezogen, wie bereits zum 18. Mal über den Jahreswechsel.

 

Am Silvestervormittag ging es mit dem Bus entlang der Nockberge, vorbei am Feldsee, Afritzersee und Ossiachersee nach Villach, wo in der Innenstadt ganztägig mit vielen Aktionen Silvester gefeiert wird. Nach dem Bummel durch die Innenstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten und kleinen verträumten Gässchen, bestand auch noch Gelegenheit zur Einkehr zum Mittagessen, bevor es wieder zurück nach Millstatt ging.

 

Vor dem festlichen Silvesterabend im Hotel, traf sich die Gruppe im Foyer zu einem Umtrunk. Mit einem sechsgängigen Silvestermenü und guter Unterhaltung durch eine Zwei-Mann Kapelle vergingen die letzten Stunden des Jahres rasend schnell. Nach einer feurigen Mitternachtssuppe wurde noch lange weiter gefeiert und es war weit nach Mitternacht als die Zimmer aufgesucht wurden.

 

Am Neujahrsmorgen nach dem (Kater)-Frühstück wurde von der Hotelfamilie zum Saukopfessen eingeladen, eine jahrhundertalte Tradition in Kärnten. Der originell geschmückte Schweinekopf wurde durch die Hotelchefin zerlegt und angeboten. Dabei erläuterte sie die Bedeutung des Brauches, beispielsweise soll man ein Stück vom Ohr essen um stets gut zu hören. Das schöne Wetter am Nachmittag nutzten die meisten zu einem Spaziergang durch Millstatt und dem See entlang.

 

Am Abend ging es in die bekannte Buschenschenke Höfler zu einer zünftigen Kärntner Jause mit musikalischer Unterhaltung durch den Wirt. Gut gelaunt ging es später wieder talwärts, wo an der Hotelbar noch ein Schlummertrunk wartete.

 

Am zweiten Tag des neuen Jahres stand ein Tagesausflug nach San Daniele del Friuli auf dem Programm. Begleitet wurde die Fahrt in die weitere Partnerstadt von Millstatt wieder von der Fremdenführerin Gerti Baumberger. Entlang der Drau bis Villach und weiter vorbei an den Karawanken ging es zum ersten Ziel nach Travisio, wo der bekannte Italienische Markt besucht wurde. Anschließend ging es durch die markanten Julischen Alpen und entlang des Flusses Tagliamento nach San Daniele del Friuli. Nach einem reichhaltigen Mittagessen mit dem leckeren San Daniele- Schinken, führte Gerti Baumberger durch das schöne und interessante, auf einem Hügel gelegene Städtchen unweit der Adria.

 

Bei der Rückfahrt wurde noch in Venzone Halt gemacht. Die Stadt wurde bei einem Erdbeben 1976 vollständig zerstört und inzwischen von den Bewohnern fast wieder komplett aufgebaut. Heute leben die Einwohner hauptsächlich vom Lavendel-Anbau.

 

Am Folgetag hieß es dann wieder Abschied nehmen von Millstatt am See. Nach einem Aufenthalt in Spittal und einem kleinen Abendessen erreichten die sichtlich begeisterten Teilnehmer am Abend wieder Wendlingen am Neckar. Somit war auch die 27. Silvesterreise in die Wendlinger Partnerstadt ein voller Erfolg.

Foto zur Meldung: Jahreswechsel in Millstatt verbracht
Foto: Silvesterreise nach Millstatt 2018/2019

Bürgerbusreise nach Millstatt

(04.07.2018)

Bürgerbusreise nach Millstatt am See

Erlebnisreiche Tage in der Partnergemeinde

 

Kürzlich besuchte eine Reisegruppe mit etwa 40 Teilnehmern Millstatt am See, die Partnergemeinde der Stadt Wendlingen am Neckar in Kärnten, Österreich.

Unter der bewährten Reiseleitung von Herbert Durst, dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, erfolgte die kurzweilige Anreise nach Millstatt, wobei unterwegs in Bayern obligatorisch ein Weißwurstfrühstück eingenommen wurde.

Nach dem Bezug der Zimmer im Hotel Alexanderhof konnten bei einem Spaziergang durch die Marktgemeinde viele neue Eindrücke gewonnen werden. So stand etwa das Stift Millstatt im Mittelpunkt, das zu den bedeutendsten Bauwerken in Kärnten gehört. Aber auch einzelne Gebäudeensembles sowie die vielen Kunstobjekte im öffentlichen Raum aus Holz, Metall oder Stein fanden die Aufmerksamkeit der Reisegruppe.

Bei einem Sektempfang begrüßte der 1. Vizebürgermeister Albert Burgstaller die Gäste aus der Partnerstadt Wendlingen am Neckar und hieß sie herzlich willkommen. Er informierte über die Marktgemeinde Millstatt mit ihren vielen Teilorten, über das vielfältige kulturelle Leben und die Geschichte des Ortes mit dem Stift Millstatt.

Am nächsten Tag stand eine Fahrt durch Kärnten auf dem Programm. Die Fremdenführerin Gerti Baumberger verstand es ausgezeichnet, mit ihren fundierten Kenntnissen in kurzweiliger und unterhaltsamer Weise den Gästen interessante Informationen näher zu bringen. Nachdem das „Seenland Kärnten“ den Schwerpunkt der Rundfahrt bildete, ging sie auch auf die jeweiligen Besonderheiten der Seen ein. Am Millstätter See entlang, vorbei am Feldsee und am Afritzer See ging es zum Ossiacher See. Hier konnte die bekannte Stiftskirche Ossiach besichtigt werden. Nach Villach, vorbei am Faaker See, war jetzt Velden am Wörthersee das nächste Ziel. Vor dem aus dem Fernsehen bekannten Schloss am Wörthersee gaben sich an diesem Tag hochklassige Sportwagen ein Stelldichein, ein riesiges Spektakel für die Augen und für die Ohren. Nach dem Mittagsimbiss ging es mit dem Schiff über den Wörthersee nach Maria Wörth. Maria Wörth mit seiner gotischen Wallfahrtskirche, die auch als Hochzeitskirche sehr beliebt ist, sowie der gegenüber liegenden Winterkirche, ist ein bekannter und ein ganz besonderer Anziehungspunkt am Wörthersee.

Mit dem Bus ging es dann weiter, aufwärts zum Pyramidenkogel, dem weltweit höchsten Holzaussichtsturm und Kärntens schönstem Aussichtspunkt. Dank des tollen Wetters konnte die Reisegruppe die grandiose Aussicht auf den Wörthersee und die umliegenden Berge genießen. Die Rückfahrt nach Millstatt erfolgte über Klagenfurt und entlang des Wörthersees über die Autobahn.

Am Tag darauf stand Millstatt im Mittelpunkt des Programms. Zunächst konnte bei einer Schiffsrundfahrt bei herrlichem Wetter Millstatt und die Umgebung mit den beeindruckenden Bergkulissen genossen werden. Anschließend war in Millstatt Zeit zur freien Verfügung, bevor es mit einem Spezialbus steil und kurvenreich auf die Lammersdorfer Alm ging. Hier bestand Gelegenheit zu einer Wanderung auf den Jufen oder zum Kauf von Bergkäse direkt auf der Alm. Ein besonderes Erlebnis war der anschließende Hüttenabend in der Lammersdorfer Hütte bei Kärntner Jausen, Kaiserschmarrn und vielen anderen Spezialitäten. Zu zünftiger handgemachter Musik wurde fröhlich gesungen und geschunkelt. Bereits im Herbst gibt es beim Kärntner Abend in Wendlingen am Neckar ein Wiedersehen mit den Hüttenwirtsleuten Elke und Kurt Klammer.

Am nächsten Tag verabschiedete sich die Reisegruppe von Millstatt am See. Die Rückreise führte über Bad Kleinkirchheim in den Nationalpark Nockberge. Die Panoramastraße wurde ihrem Namen gerecht, das Panorama und die gute Fernsicht waren überwältigend. Nach einem Spaziergang um den fast 2000 Meter hoch gelegenen Windebensee kehrte man zum Mittagessen in der Zechner Alm ein, hier entstand das Gruppenfoto. Die erlebnisreichen und von Herbert Durst hervorragend organisierten Tage in Millstatt gingen viel zu schnell vorbei, gegen Abend erreichte der Bürgerbus wieder Wendlingen am Neckar.

 

 

Foto zur Meldung: Bürgerbusreise nach Millstatt
Foto: Bürgerbusreise nach Millstatt

25 Jahre Partnerschaft Millstatt am See - Wendlingen am Neckar

(10.10.2017)

Die Beziehungen von Wendlingen am Neckar zu Millstatt am See sind schon zehn Jahre vor der offiziellen Partnerschaft durch freundschaftliche Bande zwischen dem Musikverein Unterboihingen und der Bürgermusik Millstatt gewachsen. Vor 25 Jahren dann wurde das lockere Verhältnis zur einem festen Bund geführt. Damals wünschte Bürgermeister Hans Köhler und in Folge Andreas Hesky der neuen Partnerschaft ein langes Bestehen und verband mit ihr die Hoffnung, dass beide Partner aus den von ihnen jeweils eingebrachten Ideen und Impulsen gewinnen können.

 

„Die schon geknüpften Verbindungen zwischen Bürgern und Vereinen beider Gemeinden geben zu der hoffnungsfrohen Gewissheit Anlass, dass der Boden für vielfältige Freundschaften wohlaufbereitet ist“ - so Friedrich Koller, der damalige Bürgermeister von Millstatt am See.

 

Haben sich die damals ausgesprochenen Hoffnungen erfüllt? Blickt man auf das vergangene Vierteljahrhundert zurück, kann dies eindeutig bejaht werden. Schriftliche Belege hierfür finden sich zum Beispiel in hunderten von Zeitungsartikeln, die auf www.millstatt.de archiviert sind. Wenn man jedoch nach Millstatt reist, wie es am letzten Wochenende im September eine Abordnung des Musikverein Unterboihingen, des Partnerschaftskomitees, des Gemeinderates und der Verwaltung getan hat, so ist die lange freundschaftliche Verbindung und die damit verbundene Herzlichkeit greifbar.

 

Die Partner aus Millstatt haben sich für ihre Gäste aus Wendlingen am Neckar mächtig ins Zeug gelegt und keine Kosten und Mühen gescheut, um ein tolles Programm auf die Beine zu stellen, das die Bedeutung der Partnerschaft unterstreicht und mehr als würdigt. Auf www.millstatt.de unter der Rubrik Fotoalben sind Eindrücke von den Programmpunkten der Partnerschaftsfeierlichkeiten eingestellt.

 

Am Samstagabend fand im Kongresshaus ein öffentlicher Festabend statt. Bürgermeister Johann Schuster griff in seiner Rede den Wortlaut der Partnerschaftsurkunde auf:

„Wir sind der festen Überzeugung, dass das Wohl der Einwohner unserer beiden Gemeinden nur in einer freien und friedvollen Welt gedeihen und in einem geeinten Europa abgesichert werden kann. Wir verpflichten uns, die kulturellen, wirtschaftlichen und menschlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Gemeinden nach Kräften zu fördern, um unsere Bürger, insbesondere die Jugend im Geiste der Freundschaft und Verständigung zusammenzuführen. Wir bekunden unseren gemeinsamen Willen, mit allen Kräften zur friedlichen und engen Zusammenarbeit zwischen Österreich und Deutschland, zur Einigung Europas und zur Verständigung der Völker in Frieden und Freiheit beizutragen.“ Bürgermeister Johann Schuster ist sehr dankbar für diese klugen Worte, die damals die beiden Bürgermeister Friedrich Koller und Hans Köhler formuliert haben. Sie seien heute so aktuell wie damals. Auch für ihn ist ein geeintes Europa ein Garant für Frieden und Wohlstand und es lohne sich, entschlossen dafür einzutreten.

 

Bürgermeister Steffen Weigel mahnte in seiner Rede, dass nicht vergessen werden sollte, warum Städtepartnerschaften auch heute, Jahrzehnte nach ihrer Begründung, eine große Bedeutung und Wichtigkeit in unserem Zusammenleben in Europa haben. Die Welt außerhalb Europas gerate aus den Fugen und in vielen Ländern suchten die Menschen Antworten auf die dringenden Fragen unserer Zeit bei politischen Parteien, die sich außerhalb unseres Rechtsrahmens bewegen und den Eindruck vermitteln, dass komplexe Problemstellungen durch einfache Antworten gelöst werden können. Gerade jetzt sei es wichtig, dass wir alle in Europa unsere Gemeinsamkeiten betonen, leben, und die menschlichen Begegnungen intensivieren, wir unsere gemeinsame Werteordnung und gemeinsame Kultur pflegen. Und all dies gelinge am besten, wenn wir uns durch regelmäßige Begegnungen unserer gegenseitigen Unterstützung und Freundschaft versichern und enger zusammenrücken. Viele komplexe Probleme, die die Globalisierung mit sich bringe, sei für kleine Nationalstaaten in Europa, die wir im weltweiten Vergleich alle seien, nicht mehr lösbar. Gerade deshalb müsse uns klar werden, dass wir die genannte Werteordnung nur dann gegenüber weltweit fortschreitenden Veränderungen bewahren können, wenn wir dies im Schulterschluss und durch Stärkung der europäischen Institutionen und der Vertiefung des europäischen Integrationsprozesses bewerkstelligen. Die Rückkehr zu Nationalstaaten und der Glaube, sich gegenüber der Außenwelt einigeln zu können sei ein Trugschluss, der für alle letztendlich in die Bedeutungslosigkeit führen werde. Gerade deshalb sei es wichtig, dass wir nicht nur heute unsere Städtepartnerschaften stärken und feiern, sondern diese europäischen Begegnungen intensivieren und damit unseren Bürgerinnen und Bürgern vorleben, dass nationalstaatliche Egoismen in Europa keine Zukunft haben dürfen.

 

Beide Bürgermeister wünschen der Partnerschaft eine friedliche und demokratische Zukunft.

 

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Millstatt am See hatte anlässlich dieses Partnerschaftstreffens beschlossen, vier Personen, welche sich in herausragender Weise um diese Partnerschaft verdient gemacht haben, öffentlich zu ehren:

Roswitha und Hans Werner Schmölzer, die ehemaligen Gastgeber auf der Lammersdorfer Hütte, haben die Partnerschaft durch die Mithilfe bei vielen Veranstaltungen und durch zahlreiche Einsätze in Wendlingen am Neckar von Anfang an mitgetragen. Sie erhielten die Ehrennadel in Bronze.

Herbert Durst und Engelbert Auer erhielten als die zwei herausragenden Träger der Partnerschaft seit Bestehen die goldene Ehrennadel der Marktgemeinde Millstatt.

 

Die Bürgermusik Millstatt und der Musikverein Unterboihingen belebten ihre Freundschaft an diesem Wochenende: die gemeinsamen Aktivitäten und natürlich das gemeinsame Musizieren taten ihr Übriges …

 

Wir hoffen darauf, viele alte und neue Freunde aus Millstatt am See spätestens bei den Jubiläumsfeierlichkeiten im Mai 2018 in Wendlingen am Neckar begrüßen zu dürfen.

Foto zur Meldung: 25 Jahre Partnerschaft Millstatt am See - Wendlingen am Neckar
Foto: Bürgermeister Johann Schuster und Bürgermeister Steffen Weigel: Zwei Steuermänner am Steuerrad des Partnerschaftsschiffes

Musikverein Unterboihingen - Unser Wochenende in Millstatt

(09.10.2017)

Am Freitag, den 29.09.2017 machten sich die Musikerinnen und Musiker, sowie Freunde, Fans und Mitglieder des Musikverein Unterboihingen auf den Weg nach Millstatt. Pünktlich um 06:00 Uhr war Abfahrt am Rathaus in Wendlingen. Den ersten Zwischenstopp legten wir am Bauernmarkt in Dasing ein, bei welchem wir ein gemeinsames Weißwurstfrühstück genießen konnten. Danach ging es auf direktem Weg nach Millstatt, wo wir gegen 13:30 Uhr im Hotel Posthof ankamen. Begrüßt wurden wir vom Hotelchef persönlich, welcher uns gleich zu Tisch bat, um ein leckeres Mittagessen einzunehmen. Nach der Zimmereinteilung war der erste Programmpunkt die Begrüßung durch die Bürgermusik Millstatt, sowie durch die Verwaltung der Marktgemeinde Millstatt, allen voran durch Bürgermeister Johann Schuster. Weiter ging es mit einer Führung durch den historischen Ortskern, welche an der Schiffsanlegestelle „mit dem an Bord gehen“ auf die MS Kärnten endete.

Bei der dreistündigen Schifffahrt, bei welcher wir mit einem umfangreichen leckeren Buffet und kühlen Getränken bestens umsorgt wurden, konnten wir einen interessanten und gemütlichen Abend genießen.

 

Am Samstag ging es nach dem gemeinsamen Frühstück auf zur Lammersdorfer-Hütte. Hier wurden wir von einem Almbewirtschafter in Empfang genommen und haben die Wanderung zum Jufen-Kreuz angetreten. Dort angekommen, durften wir bei einer leider nicht sehr guten Sicht selbstgemachten Käse und Schnaps verkosten. Wir erfuhren auch einiges über die Bewirtschaftung der Almen, sowie über die Selbstversorgung auf dem Berg. Nach dieser ca. 1,5 Stündigen Wanderung kehrten wir in die Lammersdorfer-Hütte ein und wurden mit einer zünftigen Hüttengaudi bis in den Nachmittag hinein unterhalten. Auch der MVU durfte hier eine musikalische Darbietung zum Besten geben. Am Abend stand dann der offizielle Festakt zum 25-Jährigen Partnerschaftsjubiläum der Stadt Wendlingen am Neckar und der Marktgemeinde Millstatt auf dem Programm. Nach der offiziellen Begrüßung und den Festreden, sowie der Eintragung unserer Dirigentin Sonja Schleich und unserem Vorstandssprecher Stefan Stierl ins Buch der Marktgemeinde Millstatt durfte der MVU den Festakt musikalisch mit umrahmen. Mit den Hits „Grönemeyer“ und „I kenn di vom mein Handy“ wurden die zahlreich erschienenen Gäste bestens unterhalten. Den Höhepunkt bildete das gemeinsame Musizieren mit den Kollegen der Bürgermusik Millstatt. Bei dem Lied „Sierra Madre“, welches als offizielle Partnerschaftshymne gilt, hielt es keinen mehr auf den Stühlen. Den Abend hat der MVU mit stimmungsvoller Unterhaltungsmusik ausklingen lassen. Das Aufrechterhalten der Partnerschaft beider Musikvereine wurde ebenso fröhlich und heiter bis in die Morgenstunden hinein gefeiert.

 

Am Sonntag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach der Verabschiedung durch Bürgermeister Johann Schuster und dem Organisator Engelbert Auer haben wir die Heimreise nach Wendlingen angetreten. Bei der Busfahrt wurde der Ausklang des überaus perfekt organisierten Wochenendes weiterhin fröhlich gefeiert. Pünktlich um 19 Uhr waren wir dann wieder gesund und sicher Zuhause angekommen.

 

Unser Dank gilt der Stadtverwaltung Wendlingen am Neckar, besonders Herrn Bürgermeister Steffen Weigel für die Einladung, das Partnerschaftswochenende mitfeiern zu dürfen. Bedanken möchten wir uns auch bei Herbert Durst sowie Engelbert Auer für die hervorragende Vorbereitung und Organisation.

Der Marktgemeinde Millstatt mit Bürgermeister Johann Schuster gilt unser Dank für das Ausrichten der Programmpunkte, dem leckeren Essen und den kühlen Getränken über das gesamte Wochenende hinweg.

Dem Obmann der Bürgermusik Millstatt, Karl Söllenbauer und dem Dirigent Stefan Hofer mit allen Musikerinnen und Musikern gilt ebenso unser Dank für die freundliche und musikalische Partnerschaftspflege.

Danke auch an die Firma Raddatz Busreisen aus Oberboihingen für die sichere und komfortable Hin-und Rückreise.

Foto zur Meldung: Musikverein Unterboihingen - Unser Wochenende in Millstatt
Foto: Musikverein Unterboihingen - Unser Wochenende in Millstatt

Schöne Tage in Millstatt und San Daniele erlebt

(21.06.2017)

Seit 25 Jahren fährt regelmäßig ein Bürgerbus in die Partnerstadt Millstatt am See. Anfang Juni war es für 35 Teilnehmer wieder so weit. Organisiert wurde die Fahrt in bewährter Weise vom Vorsitzenden des Millstatt-Partnerschaftkomitees, Herbert Durst, der dabei auch als Reiseleiter fungierte.

 

Nach einer kurzweiligen Fahrt, unterbrochen von einem Weißwurstfrühstück, wurde am Nachmittag Millstatt erreicht, wo die Gruppe im Hotel Alexanderhof einquartiert war. Der abendliche Spaziergang durch Millstatt war nach der Fahrt willkommen und bot gleichzeitig die Gelegenheit die Halbinsel Millstatt am See kennen zu lernen. Abschließend begrüßte Bürgermeister Johann Schuster zusammen mit Engelbert Auer beim neuen Badehaus am See, mit einem Umtrunk die Gäste aus der Partnerstadt.
 
Der nächste Tag begann mit einem Frühschoppen während einer zweistündigen Schifffahrt auf dem Millstätter See. Im Anschluss wurde ein Besuch der Bezirksstadt Spittal gewünscht. Die Rückfahrt führte über das Millstätter Hochplateau mit den 15 Millstätter Teilorten, von wo sich auch das große Flächenausmaß von Millstatt zeigte.
Um 16 Uhr ging es vom Hotel aus mit einem Sonderbus zur Lammersdorfer Alm, wobei die Fahrt in Anbetracht der vielen Kurven und der steilen Auffahrt für viele ein Nervenkitzel war. Im Hinblick auf das schöne Wetter wanderten viele noch auf den Jufen, von wo sich ein herrlicher Ausblick auf Millstatt, den See und das imposante Bergpanorama von den Karawanken bis zum Großglockner bot. Bei einer zünftigen „Kärntner Jause“ sorgten zwei engagierte Musiker schnell für gute Laune und Stimmung in der bekannten Lammersdorfer Hütte und mit Verspätung ging es frohgelaunt wieder talwärts.
 
Am darauffolgenden Tag stand ein Tagesausflug auf dem Programm und zwar in die weitere Partnerstadt von Millstatt, nach San Daniele, mit Gerti Baumberger. Die Fahrt führte entlang der Drau, vorbei an Villach, entlang der Karawanken und durch die julischen Alpen nach Tarvisio. Das auf über achthundert Meter hoch gelegene Städtchen ist bekannt durch den Wintersport und den ganzjährigen italienischen Markt, wo immer noch gehandelt wird.
 
Weiter ging die Fahrt entlang des Flusses Tagliamento und um die Mittageszeit wurde schließlich das Tagesziel San Daniele erreicht. Die Stadt ist weltweit für seinen luftgetrockneten Schinken bekannt. Das Mittagessen in einem urigen italienischen Lokal bestand dann auch aus dem leckeren Schinken mit heimischen Beilagen, dazu köstliche Rot- und Weißweine aus Friaul. Bei der folgenden Führung durch das schöne und romantische Städtchen, das auf einem Berghügel liegt, erfuhr man Interessantes zur Geschichte und den imposanten Bauwerken mit den vielen Gemälden und Fresken.
Die Rückfahrt führte durch die schöne oberitalienische Bergwelt nach Venzone. Die Stadt wurde 1976 durch ein Erdbeben total zerstört. Heute ist sie wieder fast vollständig aufgebaut, doch überall sind noch die Spuren der Naturkatastrophe sichtbar. Der Rundgang durch den Ort und die Kirche hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Die Einwohner leben heute hauptsächlich vom Anbau von Lavendel und dessen Vermarktung. 
 
Am vierten Tag hieß es Abschied nehmen von Millstatt, wobei die Rückreise zunächst wieder aufwärts ging, nach Bad Kleinkirchheim und  weiter durch den Nationalpark Nockalmstraße. Nach einem Spaziergang um den idyllisch gelegenen Windebensee ging es weiter zur Zechner-Alm, wo zum Mittagessen nochmals Kärntner Spezialitäten serviert wurden. Nach einer weiteren Einkehr wurde am Abend Wendlingen am Neckar erreicht. Den Teilnehmern bleiben die vier erlebnisreichen Tage mit Sicherheit in guter Erinnerung.  

Foto zur Meldung: Schöne Tage in Millstatt und San Daniele erlebt
Foto: Schöne Tage in Millstatt und San Daniele erlebt

Bericht Amsel-Reise

(01.06.2017)

Kontaktgruppen-übergreifende Millstattreise der AMSEL Wernau 2017

In diesem Jahr reisten 12 MS-Betroffene der AMSEL Kontaktgruppe Wernau – unter Einbeziehung der KGs Esslingen und Filderstadt - mit Begleitpersonen gemeinsam mit Herbert Durst an den Millstätter See. Als Vorsitzender des Millstatt Partnerschaftskomitees organisierte Herbert auch im 25-jährigen Partnerschaftsjahr für die MS-Betroffenen erholsame und erlebnisreiche Tage in Millstatt.
Nach Passieren des Tauerntunnels bescherte der Wettergott für die 5 Tage schönes Wetter. Es konnten daher einige Ausflüge unternommen werden. Nach Massagen, Bädern und Wellness-Behandlungen, jeweils individuell abgestimmt auf die MS Erkrankung, ging es am zweiten Tag zum Shoppen in die „Gabor-Schuhwelt“ nach Spittal. Am Nachmittag reichte es noch für einen Besuch des Biohotels Alpenrose in Obermillstatt. Bei Topfen- und Apfelstrudel genossen die AMSELn die herrliche Aussicht auf die Kärntner Berge und den Millstätter See.
Am Mittwoch ging die Fahrt mit dem Bus über das Maltatal – Tal der stürzenden Wasser – und die Malta-Hochalpenstraße zur höchsten Staumauer in Österreich. Die Kölnbreinsperre mit dem 200 Mio m³ Wasser fassenden Stausee wartete noch mit einer Besonderheit auf: Ein „Airwalk“ bot auf einer Glasfläche einen freien Ausblick der Extraklasse von 200 m in die Tiefe. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dies der Höhepunkt der Reise war. Vor dem Abendessen gab es dann noch ein „Zeitfenster“ zum Besuch von Hoflers Buschenschenke. Von dort hat man einen traumhaften Blick auf den Millstätter See.
Am vorletzten Tag genossen die Teilnehmer eine Tour mit dem Bus durch den Biosphärenpark Nockberge, eine erdgeschichtliche Rarität. Die 34 Kilometer Nockalmstraße führt durch grandiose Naturlandschaften mit Seen, lichten Wäldern und wunderbaren Ausblicken. Eine kleine Rast wurde für eine Runde auf dem Naturlehrweg um den Windebensee genutzt. Nachmittags nahm die Gruppe noch die Möglichkeit wahr, mit den „4-Mi-HAM“-Taxis auf die bereits bekannte Lammersdorfer Hütte zu fahren und dort den einzigartigen Fernblick zu genießen.
Am fünften Tag hieß es dann Abschied nehmen von schönen, erholsamen, harmonischen und erlebnisreichen Tagen in Kärnten.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Spender, die Hotelleitung Gerald und Anita, das Busunternehmen Raddatz und besonders an Herbert Durst für das unermüdliche Engagement für die MS-Betroffenen.

 

Alle Fotos der Reise finden Sie unter der Rubrik "Fotoalben".

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Foto: Auf der Lammersdorfer Hütte

Fotos vom Kärntner Abend online

(10.04.2017)

Im ausverkauften Treffpunkt Stadtmitte fand am 7. April 2017 der Kärntner Abend statt. Wie gut die Stimmung war können Sie in der Rubrik "Fotoalben" sehen...

Foto zur Meldung: Fotos vom Kärntner Abend online
Foto: Fotos vom Kärntner Abend online

Kärntner Abend - 25 Jahre Partnerschaft

(02.03.2017)

Der alljährliche Kärntner Abend findet am Freitag, 7. April, 19.30 im Treffpunkt Stadtmitte statt und ist gleichzeitig die erste Veranstaltung im Hinblick auf das diesjährige 25-jährige Partnerschaftsjubiläum.

 

Aus Millstatt kommt das Trio „VolxKrocha“, ein bekanntes Trio aus Kärnten. Sie sind ein Garant für einen unterhaltsamen Abend mit Musik, Gesang und Humor. Die drei Musiker spielen jeweils mehrere Instrumente und sind auch bei anderen Bands und Musikgruppen aktiv. Anlässlich eines Geburtstagsständchens trafen sie zusammen und beschlossen anschließend, auch weiterhin zusammen zu musizieren. Inzwischen sind sie ein beliebtes und gefragtes Trio in Kärnten und bieten ein vielseitiges Musik-, Gesangs- und Unterhaltungsprogramm.

 

Außerdem reisen zu dem Abend wieder Elke und Kurt Klammer von der Lammersdorfer Hütte an und bringen kulinarische Spezialitäten mit, die in der Pause serviert werden.

 

Eintrittskarten sind erhältlich bei der Kreissparkasse Wendlingen am Neckar, sowie unter Tel. 2771.

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Foto: Die "VolxKrocha"

25 Jahre Partnerschaft

(20.01.2017)
Jahresprogramm des Partnerschaftskomitees

 

Die Partnerschaft zwischen Wendlingen und Millstatt am See besteht inzwischen seit 25 Jahren. Der Auftakt des Jubiläumsjahres ist der alljährliche Kärntner Abend am Freitag, 7. April, im Treffpunkt Stadtmitte. Die weiteren Feierlichkeiten sind im Herbst in Millstatt und im nächsten Jahr in Wendlingen.

 

Anfang Mai besteht die Gelegenheit für MS-Erkrankte, sich in Millstatt zu erholen, organisiert vom Vorsitzenden des Millstatttkomitees Herbert Durst.

 

Die Partnerstadt Millstatt am See besuchen kann man mit dem Bürgerbus  vom 8. bis 11. Juni. Das Programm beinhaltet eine Führung durch Millstatt, eine Schifffahrt auf dem Millstätter See und eine Fahrt auf die Lammersdorfer Alm mit Hüttenabend. Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist ein Tagesausflug in die Partnerstadt von Millstatt San Daniele im oberitalienischen Friaul. Die Rückreise am vierten Tag führt durch den Nationalpark Nockberge. Wie alljährlich ist auch über den Jahreswechsel wieder eine Reise nach Millstatt geplant und zwar vom 30. Dezember bis 3. Januar.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 07024 2771, www.millstatt.de.

Foto zur Meldung: 25 Jahre Partnerschaft
Foto: 25 Jahre Partnerschaft

Zum Jahreswechsel 2016/2017 in der Partnerstadt

(11.01.2017)

Über den Jahreswechsel fuhr traditionsgemäß wieder ein Bus in die österreichische Partnerstadt Millstatt am See. Organisiert wurde die Fahrt nach Kärnten in bewährter Weise vom Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Herbert Durst. 45 Teilnehmer verbrachten bei herrlichem Wetter fünf erlebnisreiche Tage in Millstatt. Mit eingebunden war ein Tagesausflug durch Kärnten.

Nach einer kurzweiligen Fahrt wurde Millstatt am Nachmittag erreicht und im Hotel Posthof Quartier bezogen, wo inzwischen zum 15. Mal eine Wendlinger Gruppe den Jahreswechsel verbrachte. Bürgermeister Johann Schuster und Vizebürgermeister Michael Printschler begrüßte die Gäste im Hotel mit herzlichen Worten und einem Umtrunk.

Am Silvestervormittag stand eine Fahrt nach Villach auf dem Programm, wo in der Innenstadt ganztägig Silvester gefeiert wird. Nach den Besichtigungen der vielen Sehenswürdigkeiten und den vielen kleinen verträumten Gässchen, bestand auch noch Gelegenheit zur Mittagseinkehr, bevor die Rückfahrt nach Millstatt angetreten wurde. Vor dem festlichen Silvesterabend traf sich die Gruppe noch im Hotelfoyer zu einem Umtrunk, bei dem Hotelchef Marcel Collaud über die interessante Vergangenheit des Hotels informierte, welches seit mehreren Generationen in Familienbesitz ist. Mit einem sechsgängigen Silvestermenü, guter Unterhaltung, Musik durch eine Zwei-Mann-Kapelle und Tanzeinlagen vergingen die letzten Stunden des Jahres wie im Flug. Nach einer feurigen Mitternachtssuppe wurde bei guter Stimmung weiter gefeiert und es war weit nach Mitternacht als die Zimmer aufgesucht wurden.

Am Neujahrsmorgen nach dem (Kater-)Frühstück lud die Hotelfamilie zum traditionellen Saukopfessen ein. Der originell geschmückte Schweinekopf wurde von der Hotelchefin zerlegt und sie erläutere dabei auch die Bedeutung des Brauches, zum Beispiel soll man für ein gutes Hörvermögen ein Stück vom Ohr essen. Das herrliche Wetter nutzten die meisten am Nachmittag zu einem Spaziergang durch Millstatt. Am Abend ging es dann in die bekannte Buschenschenke Höfler zur zünftigen Kärntner Jause mit musikalischer Unterhaltung. Gut gelaunt klang der Tag im Anschluss mit einem Schlummertrunk an der Hotelbar aus.

Am zweiten Tag des neuen Jahres stand ein Tagesausflug auf dem Programm. Als Reiseleiterin kam die Millstätter Fremdenführerin Gerti Baumberger mit, womit ein erlebnisreicher Tag garantiert war. Die Fahrt führte zuerst an der Lieser entlang nach Spittal und weiter durch das Drautal an den Ossiacher See. Nach der Besichtigung der Stifts-Klosterkirche des ehemaligen Benediktinerklosters in Ossiach ging es weiter über Feldkirchen nach Klagenfurt zum Mittagessen im Lido am Ufer des Wörthersees. Am Südufer entlang ging es weiter zum Pyramidenkogel, dem weltweit einmaligen Holzaussichtsturm. Die drei Ausichtplattfomen sind neben dem modernen Aufzug auch mit einer Treppen mit 441 Stufen erreichbar. In Anbetracht des herrlichen Wetters bot sich ein imposanter Ausblick auf den Wörthersee und das schöne Kärntner Land. Zum Verlassen des Turmes nutzten einige die Rutsche abwärts in 20 Sekunden. Am Südufer des Wörthersees ging es weiter bis nach Reinis und von dort weiter mit dem Schiff im Schein der Abendsonne nach Velden. Nach einem Spaziergang durch das weihnachtliche Velden vorbei an dem bekannten Schloss bis zum Casino, ging es zurück nach Millstatt. Am Folgetag hieß es dann Abschied nehmen von Millstatt am See.

Am Abend wurde dann wieder Wendlingen am Neckar erreicht, mit sichtlicher Freude über den schönen und erlebnisreichen Jahreswechsel in der Partnerstadt Millstatt am See. 

 

Weitere Fotos von der Reise sehen Sie in den Fotoalben.

Foto zur Meldung: Zum Jahreswechsel 2016/2017 in der Partnerstadt
Foto: Zum Jahreswechsel 2016/2017 in der Partnerstadt

Herbstreise nach Millstatt am See 2016

(05.10.2016)
Schöne, sonnige und erlebnisreiche Tage in Kärnten mit Schifffahrt auf dem Millstätter- und Wörthersee

 

Ende September 2016 verbrachten 36 Reiselustige vier erlebnisreiche Tage bei herrlichem Spätsommerwetter in Kärnten. Organisiert wurde die Fahrt durch Herbert Durst, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, der auch als Reiseleiter fungierte.

 

Nach einer kurzweiligen Fahrt war am Nachmittag Millstatt erreicht, wo die Gruppe im Hotel untergebracht war. Bei dem folgenden geführten Spaziergang durch Millstatt bis zum neuen Badehaus begrüßte Bürgermeister Dipl. Ing. Johann Schuster seine Gäste aus Wendlingen herzlich mit einem Umtrunk. Er informierte dabei über das geschichtlich interessante Millstatt bis zu heutigen Zeit und über das heutige wirtschaftliche und umfangreiche kulturelle Leben in Millstatt.

 

Der folgende Tag begann mit einem Frühschoppen bei einer zweistündigen Schifffahrt auf dem Millstätter See. Danach ging es mit dem Bus am See entlang und dann bergwärts auf das Millstätter Sonnenplateau, das ca. 300 Meter über dem See liegt. Nach der Fahrt durch die idyllisch auf dem Plateau gelegenen 15 Teilorte von Millstatt, ging es entlang der Lieser in die Bezirksstadt Spittal an der Drau. Danach bestand noch Freiraum, bevor es mit einem Sonderbus bergwärts ging zur Lammersdorfer Alm und der dortigen Lammersdorfer Hütte, was in Anbetracht der zahlreiche Kurven vielen ein Nervenkitzel war. Viele wanderten noch auf den Juden, von wo sich ein herrlicher Ausblick auf Millstatt, den See und ein Panorama von den Karawanken bis zum Großglockner bietet. Bei einer zünftigen Kärntner Jause mit vielen kulinarischen Spezialitäten und Getränken, verwöhnten Elke und Kurt Klammer, die inzwischen auch in Wendlingen bekannt sind durch den alljährlichen Kärntner Abend, die Gäste aus Wendlingen. Ausgelassene Stimmung kam auf, als dann noch drei extra engagierte Musiker auftauchten. Mit viel Verspätung ging es wieder talwärts.

 

Am nächsten Tag stand ein Tagesausflug mit Gerti Baumberger auf dem Programm und somit ein schöner und erlebnisreicher Tag mit dem Schwerpunkt Kärntner Seen. Die Fahrt führte zuerst entlang am Millstätter See, vorbei am Feldsee, Afritzer See zum Ossiacher See, wo in Ossiach die Stiftskirche besichtigt wurde. An Villach vorbei ging es weiter zum Faaker See und weiter nach Velden am Wörthersee zur Mittagspause. Von der Schiffanlegestelle vor dem bekannten Schloss am Wörthersee ging es mit dem Schiff, mit Kaffeepause auf dem Schiff, nach Maria Wörth mit der bekannten Wallfahrts- und Hochzeitskirche. Von Reifnitz aus ging es bergwärts zum Pyramidenkogel mit dem neuen weltweit einzigartigen Holzaussichtsturm. In Anbetracht des herrlichen Wetters bot sich eine grandiose Aussicht auf den ganzen Wörthersee und das Kärntner Land. Durch das Seental, vorbei am Rauscherlsee und Bassgeigensee ging es weiter zum Ostufer nach Klagenfurt. Die Rückfahrt führte dann weiter am Ostufer entlang bis nach Pörtschach und weiter auf der Autobahn zurück nach Millstatt.

 

Am vierten Tag hieß es Abschied nehmen von Millstatt, wobei die Rückreise über Bad Kleinkirchheim führte und weiter durch den Nationalpark Nockberge mit einem Spaziergang um den dortigen Windebensee und zum Mittagessen in der Zechneralm.

Mit sichtlicher Freude über die vier erlebnisreich schönen Tage mit bleibenden Erinnerungen traf die Gruppe am Abend wieder in Wendlingen ein.

Foto zur Meldung: Herbstreise nach Millstatt am See 2016
Foto: Herbstreise nach Millstatt am See 2016

AMSEL Millstattreise 2016

(30.05.2016)
Das Bindeglied zwischen der Partnerschaft der Stadt Wendlingen am Neckar mit Millstatt am See und der Amsel-Kontaktgruppe ist Herbert Durst, der Vorsitzende des Millstatt Partnerschaftkomitees und langjähriges Fördermitglied von Amsel. Er nutzt bereits seit 15 Jahren seine vielseitigen Kontakte in Millstatt, um für die MS-Erkrankten erholsame und erlebnisreiche Tage in Millstatt zu organisieren. Die Reisen werden durch Spenden und die Sonderpreise des Busunternehmens und des Hotels mitfinanziert.
In diesem Jahr reisten 25 MS-Erkrankte gemeinsam mit Herbert Durst nach Kärnten.
Bei der Ankunft im Hotel Alexanderhof wurde die Gruppe von der Hotelleitung Anita und Gerald herzlich mit einem Umtrunk begrüßt. Das Hotel mit herrlichem Ausblick auf den See und die Berge ist für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer perfekt eingerichtet und ermöglicht somit eine problemlose selbstständige Bewegung ohne fremde Hilfe.
Im Auftrag von Bürgermeister Johann Schuster begrüßte Stadträtin Dorothea Gmeiner-Jahn die Gäste aus der Partnerstadt Wendlingen am Neckar und weilte über zwei Stunden unter der Gruppe und informierte sich dabei über die MS Krankheit und die damit anfallenden Probleme.
An den darauffolgenden Tagen war Verwöhnen angesagt, mit Massagen, Bädern und Wellness-Behandlungen, jeweils individuell abgestimmt auf die MS Erkrankung. Der Aufenthalt bot auch genügend Zeit für sich selbst und Kontakte innerhalb der Gruppe. Wer sich körperlich weiter betätigen wollte, für den standen das große Hallenbad und die Fitnessräume zur Verfügung.
Ein Tagesausflug mit Engelbert Auer war Höhepunkt des Aufenthaltes. Die Fahrt führte durch die herrliche Kärntner Berglandschaft vorbei am Feldsee, Afritzer See, Ossiacher See entlang am Wörthersee nach Klagenfurt – ins bekannte MINIMUNDUS, eines der beliebten Ausflugziele in Kärnten mit über 150 Miniaturmodellen der weltweit bekanntesten Bauwerke.
Weiter ging es entlang des Südufers des Wörthersees zum 850 Meter hohen Pyramidenkogel. Auf dem Holz-Aussichtsturm in 75 Metern Höhe bietet sich ein einzigartiger Panoramablick auf Kärnten und seine Seenlandschaft.
Des Weiteren standen ein Besuch in der Bezirksstadt Spittal mit einem Einkaufsbummel auf dem Programm sowie ein Besuch in der nicht weit vom Hotel gelegenen urigen Buschenschenke.
Die Hotelleitung Gerald und Anita und das ganze Hotelteam waren ständig um das Wohl der Gruppe bemüht. Hierfür herzlichen Dank.
Am fünften Tag hieß es dann Abschied nehmen von schönen, erholsamen, harmonischen und erlebnisreichen Tagen in Kärnten. Für die an dieser noch unheilbaren und heimtückischen Krankheit Erkrankten waren es abwechslungsreiche Tage, an denen sie Kraft für den meist beschwerlichen Alltag schöpfen konnten.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Spender, das Busunternehmen Raddatz und besonders an Herbert Durst für das unermüdliche Engagement für die MS-Erkrankten.

Foto zur Meldung: AMSEL Millstattreise 2016
Foto: AMSEL Millstattreise 2016

Neuer Internetauftritt von Millstatt.de

(29.04.2016)

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen seit 29. April 2016 unseren Internetauftritt "im neuen Look" präsentieren können. Wenn Sie Lob, Kritik oder Anregungen hierzu haben, senden Sie uns eine Mail: info@millstatt.de

Kärntner Abend

(01.04.2016)

Das Partnerschaftskomitee Millstatt am See lädt zum traditionellen Kärntner Abend in den Treffpunkt Stadtmitte, Am Marktplatz 4 in Wendlingen am Neckar ein. Beginn um 19.30 Uhr. Für Unterhaltung sorgt die Erste Kärntner-BIO-Kapelle. Und natürlich werden wieder kulinarische Kärntner Spezialitäten serviert. Eintritt inklusive Kärntner Jause 16 €. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Kreissparkasse in der Albstraße in Wendlingen am Neckar.